Mittwoch, 25. September 2013

Wie aus uns eine Familie wurde - der Zusammenzug

Mein späterer Mann und ich verbrachten bald jede freie Minute zusammen. Dabei war es natürlich förderlich, dass er seine eigene Wohnung hatte. Ich fuhr quasi nur noch zum Schlafen nach Hause. Zum Geburtstag schenkten mir meine Freundinnen eine Kosmetiktasche mit Ersatzschminke, Zahnbürste und Haargummis. Diese konnte ich dann in seiner Wohnung deponieren, denn sonst hatte ich immer alles mitschleppen müssen. 
Als mein Mann diese Tasche das erste Mal sah, dachte er einen Moment nach. 
"Eigentlich", sagte er dann, "könnte ich dir auch im Schrank ein bisschen Platz frei machen."
(Einige Zeit später sollte ich zwei der drei Schränke komplett für mich beansprucht haben.)
"Klar", stimmte ich begeistert zu. So bindungswillig hatte ich bisher noch nie einen Mann erlebt und ich freute mich über jeden Schritt Richtung extrem feste Beziehung, den wir gingen. 
Nach einem halben Jahr hatten wir die Hin- und Herfahrerei dann satt. Dadurch blieb viel Zeit auf der Strecke und das wollten wir nicht mehr. Wir beschlossen also, offiziell zusammen zu ziehen. Viel änderte sich durch diesen Entschluss nicht - die meisten meiner Sachen waren mittlerweile in seiner Wohnung. Trotzdem gingen wir aufgeregt zusammen zur Meldestelle und machten Nägel mit Köpfen. Und dann waren wir gemeinsam auf seine Adresse eingetragen. Der erste richtige Schritt auf unserem Weg in eine Zukunft zu zweit.

Was danach kam? Oh, jede Menge. Ein wunderschöner Heiratsantrag und zwei Hochzeiten - einmal standesamtlich, einmal kirchlich. Zwei Kinder. Ein Haus. Aber das erzähle ich euch schon noch ;)

Kommentare:

  1. Oh wie schön, du schreibst weiter!!!! Ich freue mich!

    Viele liebe Umarmungen von Jenny

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    1. Ja, durch den ganzen Trubel mit dem KiGa und auch er Uroma der Kids ist das total untergegangen...dabei hätte ich so viele Ideen im Gepäck und jede Menge Begebenheiten zu erzählen. Aber dazu werde ich schon noch kommen :)

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