Montag, 18. November 2013

Then you better run, you're running out of time

Es ist wirklich etwas dran an der Weisheit, wie viel schneller die Zeit vergeht, je älter man wird. Als Jugendliche kam mir die Zeitspanne von einem Jahr schon unglaublich lang vor. Und manchmal sogar der Weg vom Montag bis zum Freitag. 
Ich weiß noch, dass ich vor den Kindern oft den ganzen Tag im Büro saß und nichts mit mir anzufangen wusste. Die Arbeit war wenig und so sah ich aus dem Fenster, wenn ich fertig war, oder surfte im Internet. Ich wurde Sonntagabend schon nervös, weil ich wusste, was für eine langweilige Woche wieder vor mir liegen würde. 
Heute ist das ganz anders. Ich unterteile den Tag unbewusst in vier Abschnitte: der frühe Morgen, dann der Vormittag, wo der Große im Kindergarten ist. Als drittes der Nachmittag mit beiden Kindern und schließlich der Abend, wenn sie bereits im Bett sind. Die ersten beiden Abschnitte sind nun schon vorbei, gleich mache ich mich auf den Weg, den Großen wieder abzuholen. Nun liegt nur noch der Nachmittag vor uns, an dem wir immer unterschiedliche Dinge machen: mal malen oder basteln, dann wieder backen oder puzzlen. Mal bauen wir stundenlang Lego, dann gehen wir wieder spazieren und schauen in der Bücherei vorbei. Und schon ist wieder ein Tag vorbei. 
Gerade eben haben wir noch unseren Halloween-Kürbis geschnitzt oder Laternenlieder gesungen. Nun geht es plötzlich schon mit Riesenschritten auf Weihnachten zu. Nein, ich komme einfach nicht mehr hinterher.
Am liebsten würde ich die Zeit einfangen und festpinnen. Am besten im Frühsommer, wenn es schön warm ist. Vielleicht versuche ich das nächstes Jahr mal..

Und, wer von euch weiß, woher das Zitat (mein heutiger Titel) stammt!? :)

Kommentare:

  1. von wem das Zitat stammt, weiß ich leider nicht, aber ich empfinde es wie du & egal wie sehr man sich den Tag auch einteilt, irgendwas bleibt immer liegen. Die Zeit rast nur so an uns vorbei. Einfach Wahnsinn

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    1. Bei uns ist das eben auch so. Früher war ich da immer so akkurat, was meinen Haushalt anging. Jetzt lass ich auch mal was liegen, weil ich einfach nicht mehr zu allem komme. Und da ist es mir dann wichtiger, die Zeit mit meinen Lieben zu verbringen...der Haushalt kommt da eben an zweiter Stelle.

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