Montag, 17. Juni 2013

Zwischenraum

Ich liebe es, wenn im Sommer der Morgen anbricht. 
Ich stehe früh auf. Noch lange vor meinen Kindern und meinem Mann. Leise bewege ich mich durch das bereits sonnendurchflutete Haus, strecke mich, genieße den kalten Boden unter meinen nackten Sohlen. Ich weiß, dass es nicht lange dauern wird, bis das erste Kind sich in seinem Bett regt oder schläfrig nach mir ruft. Deswegen koste ich diese Minuten, in denen ich ganz ich bin, voll aus. Jetzt bin ich nicht Mutter, Ehefrau, Geliebte oder Zuhörerin. Jetzt gehöre ich mir ganz allein. 
Ich frühstücke langsam, genieße jeden Bissen. Denke dabei entspannt an den kommenden Tag; noch bin ich nicht gereizt, weil die Kinder momentan eine quengelige Phase haben. Noch mache ich mir keine Gedanken, ob der Große sich im Kindergarten benimmt und der Kleine seinen Mittagsschlaf brav macht, sodass ich mich ein bisschen auf den Crosstrainer stellen kann. Das alles scheint weit weg. Meine Gedanken sind durchweg positiv und irgendwie, denke ich, werde ich auch diesen Tag wieder zu einem guten Tag machen.

Ich gehe in den Garten, spüre den Tau an den Füßen. Die Luft flirrt bereits, es wird ein heißer Tag werden. Ich gieße meine Paprika- und Tomatenpflanzen und schaue dann noch beim Erdbeerbeet vorbei. Dankbar nimmt die Erde die Flüssigkeit auf. Einen Moment bleibe ich stehen, sehe mich einfach im Garten um; da hinten steht die Hollywoodschaukel, da vorne der Pavillon, in dem wir letztes Jahr so oft beim Grillen saßen. Dort ist die Hecke, die wir letztes Jahr gepflanzt haben und da kommt der neue Zaun hin. Ich genieße die vielen Möglichkeiten, die wir haben - und dass ich diesen Moment habe, um ungestört über sie nachzudenken.
Zurück im Haus höre ich bereits den Kleinen. Er regt sich langsam und ich weiß, dass nun wieder der Alltag beginnt, der den Kids gehört. Aber es macht mich nicht traurig. 
Morgen früh ist wieder mein Zwischenraum.

Sonntag, 16. Juni 2013

Vorfreude

Ihr werdet nicht glauben, was passiert ist. 
Bekanntermaßen nimmt uns ja niemand freiwillig mal die Kinder ab (und auch wenn ich sicher subjektiv bin: so schlimm sind sie nun auch wieder nicht), sodass wir eigentlich so gut wie nie zu zweit irgendwo hingehen.
Doch dann kam im März der Geburtstag meines Vaters, den wir hier feierten. Ich erzählte ihm, dass es jeden Freitag Abend ganz in der Nähe ein tolles Buffet gäbe, zu dem ich gerne mit meinem Mann gehen würde. Aber eben ohne die Kinder. Geschickt, wie er war, ging er schnurstracks zum entsprechenden Restaurant und kaufte dort einen Gutschein für uns. Dann schloss er sich klammheimlich mit meinen Schwiegereltern kurz, besser gesagt, er stellte sie vor vollendete Tatsachen und schwatzte ihnen auf, dass sie dann auf die Kinder aufpassen, wenn wir auf dieses Buffet gehen würden. 
Und sie waren so baff, dass sie zusagten!

Kommenden Freitag ist es nun soweit. Das Motto ist "kulinarische Weltreise", das heißt, aus jedem Land ist eine typische Spezialität dabei. Und ich freue mich schon sooo sehr! Wir werden jede Minute genießen, die wir als Paar zu zweit haben und ich überlege jetzt schon, was ich anziehen könnte. So aufgeregt war ich schon lange nicht mehr. Ich werde berichten, wie es gelaufen ist und falls wieder eine der üblichen Katastrophen auftritt ;)

Freitag, 14. Juni 2013

Rezeptidee - Kirsch - äh, Aprikosenmichel

Schon wieder ein Rezept von uns! 
Ja, freitags kommt der Papa immer schon mittags nach Hause. Das heißt, wir können alle zusammen essen. Meist gibt es etwas, das schnell geht, da wir freitags eigentlich immer unterwegs sind. Oder etwas, das sich gut vorbereiten lässt. Und heute sollte es wieder einmal der Aprikosenmichel sein. 
An sich wird dieses Gericht eigentlich mit Kirschen zubereitet, aber da die Jungs Abwechslung mögen, gibt es den Michel oft mit verschiedenem Obst. Zum Beispiel auch mit Äpfeln aus dem Garten. 

Für den Aprikosenmichel braucht ihr

5 bis 6 altbackene Brötchen
250 ml Milch
100 g Margarine oder Butter
100 g Zucker
3 Eier (getrennt)
eine Prise Salz
einen Spritzer Zitronensaft
eine Prise Zimt
100 g gehackte Mandeln
150 g saure Sahne oder Schmand
eine große Dose Aprikosen oder beliebiges Obst

Zunächst das Dosenobst abtropfen lassen und in kleine Würfel schneiden. Oder frisches Obst würfeln und beiseite stellen. 
Die Brötchen in eine große Schüssel geben. Die Milch darüber gießen und einweichen lassen. 
In einer zweiten Schüssel Eier trennen. Eiweiß mit Salz steif schlagen. Eigelb mit Margarine oder Butter, Zucker, Zimt und Zitronensaft schaumig rühren. 
Nun die Brötchen verkneten, bis ein einheitlicher Teig entsteht. Die Eigelbmischung unterrühren. Nun 150 g saure Sahne oder Schmand unterrühren. Zum Schluss das steif geschlagene Eiweiß unterheben. 
Eine Auflaufform fetten und die Hälfte des Teiges hinein geben. Das Obst darüber verteilen und den restlichen Teig darüber streichen.
Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. 10 Minuten auf mittlerer Schiene backen, dann auf 180 Grad herunter schalten und weitere 30 Minuten backen. 
Am besten gleich nach dem Herausnehmen mit reichlich Puderzucker bestäuben und noch warm genießen!


Donnerstag, 13. Juni 2013

Rezeptidee - Mohnschnecken

Der Große liebt Mohn. Jeden Samstag auf dem Markt muss ich ihm eine Hefeschnecke mit Mohn kaufen. Also dachte ich, wir backen einfach mal welche selbst. Ich fand ein geeignetes Rezept, wandelte es leicht nach unseren Vorstellungen ab und fertig ist die geliebte Köstlichkeit!

Für ein Backblech Mohnschnecken (ca. 20 Stück) benötigt ihr

1/2 Würfel Hefe
300 ml Milch
1 Prise Salz
1 TL Zucker

500 g Mehl
50 g Stärke
50 ml Öl
1 Ei

250 g fertige Mohnbackmischung 

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Die Milch leicht erwärmen. Hefe mit Zucker und Salz darin auflösen und beiseite stellen, bis die Hefe zu gären beginnt. 

In einer großen Schüssel Mehl mit Stärke, dem Öl und dem Ei mischen. Die Hefe-Milch-Mischung darüber geben und zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort gehen lassen, bis der Teig deutlich aufgegangen ist - wir haben ihn ca. 2 Stunden ruhen lassen.

Nun den Teig nochmals durchkneten und dann ausrollen, bis ein großes Rechteck entsteht. Den Mohn gleichmäßig bis zum Rand darauf verteilen und den Teig dann aufrollen, bis eine lange Rolle entsteht. Mit einem scharfen Messer nun Scheiben abschneiden - sie sollten circa 1,5 cm dick sein. Auf ein Backblech legen und dort nochmals circa 45 Minuten gehen lassen.

Die Schnecken bei 200 Grad im vorgeheizten Backofen etwa 7 bis 9 Minuten backen, bis der Teig sich bräunt. 
Wer möchte gibt einen Puderzuckerguss über die noch warmen Mohnschnecken!

Hier einmal die Mohnschnecken vor dem Backen...

...und hier noch vor dem Verzehr ;)


Samstag, 8. Juni 2013

Kindergartenfest

Lange war nicht klar, ob das Fest heute stattfinden würde. Gewitter waren für den Nachmittag angesagt, erst gestern kam dann die Entscheidung: wir versuchen es!
Also marschieren der Große und ich zusammen mit dem Kleinen, dem Papa und der Oma im Kindergarten ein. Die Mutter meines Mannes ist bei solchen Anlässen ja meist dabei, weil sie ihre Enkel eben sehr gerne hat. Wir schieben uns durch die Menge, organisieren ein bisschen Kuchen und Getränke und finden unser Plätzchen bei den üblichen Verdächtigen - jenen Eltern und ihren Kindern, mit denen wir uns schon treffen, seit der Große ein Jahr alt ist. 
Plötzlich geht ein Raunen durch die Meute: die Aufführungen beginnen! Jede der insgesamt fünf Gruppen im Kingergarten hat etwas Kleines einstudiert. Ich stehe natürlich mit gezückter Digicam in der ersten Reihe, winke dem Großen, wir grinsen uns an. Er ist aufgeregt. Ich erst recht. 
Und dann geht es los. Die Kinder aus seiner Gruppe haben sich Tücher umgehängt, die sie auf und ab bewegen - wie Schmetterlingsflügel. Dazu singen sie ein passendes Lied über Schmetterlinge und dass sie sich ausruhen, wenn sie müde vom vielen Fliegen sind. 
Und ich staune. Ich beobachte mein Kind, höre seine Stimme, wie er den Text fehlerfrei mitsingt. Er darf der Anführer sein, sein Tuch ist das bunteste und alle anderen Kinder gehen hinter ihm her. Sogar die Großen!
In mir drin, irgendwo in meiner Körpermitte spüre ich es ganz warm aufsteigen. Es ist Stolz, den ich spüre und er fühlt sich wunderbar an. Mein Großer hat so viel gelernt in diesem Jahr im Kindergarten und das ist soooo toll. Es macht Spaß, ihm zuzusehen und viel zu schnell sind die drei Strophen vorbei. 
Ich schnappe ihn mir, nachdem er sein Tuch wieder abgegeben hat. Nehme ihn auf den Arm, knuddle ihn, sage ihm, wie stolz ich auf ihn bin. Das darf ich noch, schließlich ist es noch sein erstes Kindergartenjahr. Aber ich schätze, beim nächsten Sommerfest muss ich mich dann schon ein bisschen besser zusammen reißen ;)

Montag, 27. Mai 2013

Kulinarik im Hause Lipstickmum

Wie schon seit gefühlten Wochen hat es auch heute wieder den ganzen Tag nur geregnet. Neben Haushalt, Buch vorlesen, Höhlen bauen, Autorennen fahren und Streit schlichten war heute bei uns nicht viel angesagt. Aber ich dachte, ich zeige euch mal ausschnittsweise, was es so bei uns zu essen gab!

Wir hatten Lust auf einen Hefezopf. Also haben wir uns spontan einen gemacht! So sah er vor dem Backen aus...

...und so danach!
 
Das Abendessen vom Kleinen, das ich ihm gleich auf seinen Platz stellen werde. Butterbrot mit Paprika, Gurke und Würstchen.

Mein heutiges Abendessen. Kopfsalat mit Paprika und Mais, dazu ein Dressing mit Salatkräutern und Mangobalsamico. I like!

Auch Reste gibt es heute im Hause Lipstickmum: der Papa und der Große teilen sich Spaghetti Bolognese.

Morgen wird es angeblich warm. Sollte das wirklich stimmen, sind wir die ersten draußen!!




Sonntag, 26. Mai 2013

Anders als gedacht

Natürlich begann der Pärchenabend gestern nicht ohne jegliche Komplikationen. 
Wir saßen kaum in der Badewanne, als die Kids abends im Bett waren, da schrie der Kleine. Also wieder raus, beruhigt, beim Einschlafen begleitet, zurück in die Wanne. Dann kam der Große ins Bad marschiert. 
"WARUM darf der Papa jetzt mit dir baden, Mama, und ich nicht!? Ich will auch rein!"
Dem Großen die Sache wieder ausgeredet und zurück ins Bett gescheucht. Fünf Minuten später stand er wieder in der Tür.
"Mama, ich kann meinen Schlafhasen nicht finden. Bitte hilf mir!"
Also wieder raus aus der Wanne. Mein Mann machte einen ziemlich entspannten Eindruck, aber der saß ja auch die ganze Zeit im warmen Wasser, statt schlotternd in den Kinderzimmern die eigene Brut zu umsorgen. 
Sonst bringen wir die Kids ins Bett und sie schlafen nach fünf Minuten wie zwei Steine. War ja klar, dass gestern genau der eine Abend im Jahr sein musste, an dem das anders ablief. 
Irgendwann beschloss mein Mann dann, die warme Wanne zu verlassen (ich hatte ja nicht viel davon gehabt) und wir siedelten zum Fernseher über. Unerwartet störungsfrei kamen wir durch das Spiel und irgendwann nach 23 Uhr stolperte ich müde, aber doch noch zufrieden über den Verlauf des Abends ins Bett. 
Sonntagmorgen, 5 Uhr. Der Kleine macht sich bemerkbar. Ooooh Gott, warum bin ich gestern nur so spät ins Bett gegangen!?

Freitag, 24. Mai 2013

Football's coming home

Morgen haben wir wieder mal ein Date. 
Im Alltag sehen wir uns zwar jeden Abend, fungieren aber eben doch, bis die Kids im Bett sind, vorrangig in unseren Rollen als Mama und Papa. Die Jungs haben ihren Vater den ganzen Tag nicht gesehen und stürzen sich auf ihn. Also warte ich in Ruhe, bis sie irgendwann ins Bett verschwinden und ich meinen Mann wieder für mich habe.

Jemanden, der uns die Kinder mal einfach so abnehmen würde, haben wir nach wie vor nicht. Also haben wir unser Date eben zu Hause. Als Fußballfan steht natürlich für meinen Mann das morgige Champions League Finale auf der "muss-ich-unbedingt-sehen"-Liste und da ich das weiß, richte ich mich gerne danach. So werden wir, um für etwas Alltagsromantik zu sorgen, wenn die Kids im Bett sind, ein schönes Bad zusammen nehmen. Danach mache ich uns eine riiiiesige Salatschüssel - mit Kopfsalat, Gurke, Tomaten, Ei, Artischocken, Fetakäse und Thunfisch drin. Dazu gibt es noch eine Pizza. Das alles verputzen wir dann beim Spiel und lassen uns vom Ausgang überraschen. 

Natürlich ist das alles nichts sensationelles. Sondern ein Abend, wie er wohl so oder so ähnlich bei vielen Paaren morgen ablaufen wird. Aber für mich ist es doch etwas besonderes. Ich weiß, wie mein Mann dem Spiel entgegen fiebert und werde während des Spiels immer wieder zu ihm hinüber blicken. Sehen, wie er bei den Spielzeugen mitgeht. Meine Pizza und meinen Salat verspachteln. Und einfach zufrieden sein.   

Mittwoch, 22. Mai 2013

Rezeptidee - Drei-Frucht-Marmelade mit Rhabarber und Vanille

Wir hatten Lust auf Rhabarber. Und da es den ja nur eine begrenzte Zeit im Jahr gibt, nahmen wir am Dienstag beim Einkaufen welchen mit. 
Etwas ratlos saß ich dann vor den lieben Stängeln; sollte ich einen Kuchen backen? Oder eine Nachspeise daraus zaubern? Die Idee kam mir schließlich - einfach, bei uns aber doch täglich benötigt: Marmelade. 

Um den etwas sauren Rhabarber zu einer süßen Marmelade zu verarbeiten, gab ich noch Himbeeren und Erdbeeren dazu. Neben dem Gelierzucker mengte ich beim Kochen noch ein Päckchen Bourbon Vanille unter. Das Ergebnis: eine super fruchtige, vanillige und nicht zu saure Marmelade, nach der die Jungs ganz wild sind. Die wird es bei uns zur Rhabarberzeit ab nun öfters geben!



Ihr braucht
  
  • 300 g geschälten, in Stücke geschnittenen Rhabarber
  • 350 g Himbeeren
  • 350 g Erdbeeren
  • 1 Päckchen Bourbon Vanille Aroma
  • 500 g Gelierzucker im Verhältnis 2:1
Alle Zutaten zusammen in einen großen Topf geben. Zum Kochen bringen und rühren, bis der Gelierzucker sich aufgelöst hat. Temperatur auf mittlere Stufe stellen und warten, bis die Masse sprudelnd zu kochen beginnt. Dann drei Minuten kochen lassen. Von der Herdplatte nehmen und mit dem Pürierstab pürieren. In Gläser abfüllen, fest verschließen und für ein paar Minuten auf den Kopf stellen.


Dienstag, 21. Mai 2013

Wie aus uns eine Familie wurde - Das erste Date

Wie ihr ja wisst, haben mein Mann und ich uns in der Arbeit kennen gelernt. Irgendwann hatten wir beschlossen, uns zu einem Date zu treffen. 
Und ich war vorher sooo aufgeregt!!!
Geplant war ein nachmittäglicher Spaziergang mit der Option auf abendliches Kino und Essengehen. Bis zum letzten Moment, als ich am vereinbarten Treffpunkt um die Ecke bog, hatte ich mich gefragt: was, wenn er einfach nicht kommt? 
Doch da war er schon. Lächelte mich an. Und ich begann, mich zu entspannen. Vergessen war die ganze Unsicherheit, die turbulente Vergangenheit, die vielen Enttäuschungen, die ich vor ihm erlebt hatte. Das alles schien nicht mehr zu zählen. Statt in die Vergangenheit zu sehen und mich wiederholt zu fragen, was ich hätte anders machen können, um so manchen Schmerz zu vermeiden, blickte ich endlich nach vorne.

Aus dem Essengehen und dem Kino wurde nichts, denn wir blieben bis zum Abend im Park. Erst wanderten wir umher, erzählten uns aus unserem Leben, von unseren Freunden und Familien. Dann setzten wir uns auf eine Bank in der Sonne und redeten weiter. Er schien alles zu verstehen, was ich sagte und hörte mir stets aufmerksam zu. Ich fand ihn natürlich genauso interessant, wie er mich und wollte daher ebenfalls alles von ihm wissen. Es schien keine Themen zu geben, über die wir nicht sprechen konnten. Ich passte gar nicht auf, was ich sagte, ich ließ die Gedanken einfach raus. Ich fühlte mich sehr wohl bei ihm.  Wir merkten nicht, wie die Zeit verging und es war uns auch egal; obwohl wir von Menschen umringt waren, schien es doch irgendwie nur uns beide zu geben.

Am Ende dieses lauen Abends, als sich die Dunkelheit langsam über die Stadt senkte, brachte er mich noch nach Hause. Vor der Haustür verabschiedeten wir uns laaaaaange. Und er küsste mich zum ersten Mal. Ganz unschuldig, nicht fordernd. 
Aber doch so, dass ich erahnen konnte, dass es wohl nicht bei diesem einen Date bleiben würde.